Saskia, Gründerin der Meadowfield-Familie
Hundeerzieher- und Verhaltensberaterin IHK/BHV, Freelancer, Gelegenheitslandwirtin, Weltenbummlerin

Alles begann mit der TV-Serie McLeods-Töchter und es ist 11 Jahre her, dass ich mich entschied ein Jahr in Australien zu leben. Dort arbeitete ich auf verschiedenen Schaf- und Rinderfarmen, wo ich dann auch das erste Mal über Koolies gestolpert bin. Eine Schaffarm hatte 4 Koolie-Mitarbeiter und es führte kein Weg drum herum, dass ich mich nach einigen Wochen schwerst verliebt auf Forschungsreise zu Linien, Arbeitsweisen und Züchtern begab.
Ich hatte riesiges Glück und konnte in 2009 über einige Ecken und tausende Kilometer Bex ausfindig machen. Er begleitete mich seit er 11 Wochen alt war noch einige Monate durch Australien bis wir schließlich nach Deutschland geflogen sind.

Seitdem war ich 7 weitere Male in Australien, kann man nichts gegen machen. Ich darf mich glücklich schätzen, dort in all den Jahren wertvolle Freunde gewonnen zu haben und viele verschiedene  Linien, Wesen und Gebäude der Koolies kennen gelernt zu haben. So wusste ich genau, was ich will und noch besser, was ich nicht will und importierte nach und nach June, Ace und Hollie.

Michelle, Meadowfield-Zweitsitz

Ich bin seit 2012 gelernte Tierwirtin Fachrichtung Schafhaltung, also Schäferin mit ganz viel Liebe zum Tier.
Wir haben knappe 500 Mutterschafe in unserer Wanderschäferei und hüten diese 365 Tage im Jahr. Vorwiegend haben wir altdeutsche Hütehunde. Ich bilde regelmäßig Junghunde zu richtigen Hütehunden aus.

Die Koolies faszinierten mich schon lange. Doch für eine Reise nach Australien, haperte es immer an Zeit und Geld. Nun legte ich meinen Wunsch, diese faszinierende Rasse irgendwann mal mein eigenen nennen zu können, beiseite. Jahre vergingen. In 2015 kreuzten sich Saskias und meine Wege und wir waren sofort auf einer Wellenlänge, in Hollie hatte ich mich sturzverliebt. Zu dieser Zeit gab es in ihrem Leben ein paar Veränderungen und so machte ich den unschlagbaren Vorschlag: Ich hatte Schafe – Hollie könnte bei sofort in die Arbeit einsteigen. Hollie kam und war direkt bei uns zuhause. Sie hatte sofort mein Herz. Und ich Ihres.
Es war entschieden.

Heute 2018 ist sie aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Wir hüten die große Herde, treiben sie von Weide zu Weide und bringen im Stall jedes Schaf unter was gelammt hat.
Hollie ist zu jeder Schandtat bereit und geht nicht von meiner Seite. In unserer Freizeit bewegen wir unsere beiden Pferde oder kuscheln auf dem Sofa. Sie kuschelt wie kein anderer.

2017 hatten wir den ersten Wurf bei mir. Ich bin unendlich dankbar für diese tolle Aufgabe, jeder Welpe hat ein Stückchen meines Herzens. Wir freuen uns wahnsinnig auf die Zukunft und darüber, diese genialen Hunde in dem Job zu gebrauchen, für den sie gebacken wurden.

Ich möchte ausdrücklich davor warnen einen Hund aus Australien ungesehen zu importieren. Egal, wie gut der Webauftritt mancher dortiger Züchter erscheint, es gibt einige schwarze Schafe und leider einige Importeure, die sich ihren Koolie anders vorgestellt hatten. Dazu ist die Aufzucht in Australien im Allgemeinen nicht so, wie wir Europäer sie uns vielleicht vorstellen.
Man sollte wirklich fest auf Fotos/Videos/Test- und Röntgenergebnisse beider Elterntiere und besser noch mehr Verwandten bestehen.

Die Rasse liegt uns sehr am Herzen und es ist uns ungemein wichtig einen hohen Koolie-Standard in Sachen Gesundheit und Charakter zu wahren und einen reichhaltigen Genpool aufzubauen. Nur dann können wir viele viele Jahre mit diesen außergewöhnlichen Hunden verbringen. Es gibt ein kleines Netzwerk Gleichgesinnter in Europa, gern gebe ich Infos und Kontakte weiter. Natürlich kann ich auch mit Kontakten nach Australien helfen.